Vielleicht sollte man endlich in erster Linie gegen den Drogenkonsum vorgehen und nicht NUR gegen den Handel.
Viennawolf2 - 19. Okt, 10:46
@ WILL ICH
Ja, genau! Man sollte am besten gleich bei Dir anfangen!
will ich (Gast) - 19. Okt, 11:53
@ Viennawolf2, ich verstehe Deine Aufregung nicht. Der Drogenkonsum ist die Ursache des Problemes. Wenn wir den verhindern gibt es auch keinen Handel.
Fühlst Du dich angegriffen? Dann sollte man mit dir anfangen. Als nächste wären dann jene Abhängigen dranzunehmen, die nicht mehr aufhören KÖNNEN.
Viennawolf2 - 19. Okt, 17:32
@ WILL ICH
So stellt sich der kleine Mann die große Welt vor, oder was?
will ich (Gast) - 20. Okt, 07:09
@ Viennawolf2, wer andere kleinreden will hat es nötig. Die Tatsache bleibt und deine Reaktionen zeigen wo die Ursachen für unsere heute bestehenden Missstände zu suchen sind, bei Menschen wie dir, die sich offenbar bei den Grünen treffen.
Viennawolf2 - 20. Okt, 10:40
@ WILL ICH
Aequo animo audienda sunt imperitorum convicia.
Non statim pusillum est, si quid maximo minus est.
will ich (Gast) - 20. Okt, 12:35
@ Viennawolf2, hast du dir deinen gescheiten Text im Drogendampf gegoogelt? Was willst du damit beweisen? Dass du wen kennst, der eine ausgestorbene Sprache beherrscht?
Das nächste mal solltest du versuchen, 2 zusammenpassende Zeilen zu finden.
Die Tatsache bleibt und deine, diesmal wieder sinnlose, Reaktion zeigt wo die Ursachen für unsere heute bestehenden Missstände zu suchen sind, bei Menschen wie dir, die offenbar bei den Grünen eine Heimat finden.
@ Willich: Wo ist denn Ihre Heimat? Sie beschimpfen die Grünen und einzelne KommentatorInnen, ohne dass Sie bspw. Viennawolf2 tatsächlich beweisen könnten, grünes Mitglied zu sein - sie selber dagegen könnten mit ihren Meinungen ohne weiteres CSU- oder sogar NPD-Mitglied sein, ohne dass Ihnen jemand unterstellt, Sie seien es oder "ihresgleichen würden sich da und dort treffen".
Meine Vermutung ist, dass Sie keine Heimat haben - und deshalb die negative Aufmerksamkeit, die Sie in diesem Blog bekommen, genießen und darauf nicht verzichten können und wollen.
will ich (Gast) - 20. Okt, 14:48
@ Katja Husen: Ist es wirklich ein Schimpf, grünes Mitglied zu sein? Jedenfalls ist es keine Beleidigung, wenn Sie mir bestätigen, in die CSU zu passen. Das mit der NPD möchte ich ignorieren.
Es ehrt mich, dass Sie sich Gedanken über meine politische Heimat machen. Bis heute habe ich geglaubt, dass man das aus meinen Stellungnahmen herauslesen kann. Da Ihnen dies bisher offensichtlich nicht möglich war, werde ich mich künftig klarer ausdrücken.
Was Ihre negative Wahrnehmung meiner Argumente betrifft, liegt das wohl auch ein wenig an meiner Kritik an den Grünen, die Sie nicht immer entkräften können.
Das ist doch genau das Problem mit Ihnen: Sie kritisieren eine Partei - keine Inhalte. Weil es nämlich in Ihr Weltbild gar nicht reinpasst, dass es Parteien mit Meinungsvielfalt und differenzierten Positionen gibt.
Und was Ihre Stellungnahmen angeht: Da passen Sie in viele Parteien und Organisationen. Es interessiert mich ehrlich gesagt auch gar nicht, ob Sie ein strammer CSUler, eine rechter ÖVPler, ein linker Neonazi, ein schwuler Christ oder ein weißer Südafrikaner sind. Vielleicht sind Sie ja nicht mal ein "Er", sondern eine "Sie"? Und wenn schon - ich beurteile Sie nach den Inhalten, die Sie verbreiten. Und die verallgemeinernde, herablassende, abwertende Art, in der Sie über Menschen muslimischen Glaubens schreiben unterscheidet sich in nichts von der Art, in der Antisemiten über Menschen jüdischen Glaubens schreiben und denken - und sind deshalb rassistisch.
will ich (Gast) - 20. Okt, 16:15
Warum rufen Sie sich nicht in Erinnerung, was ich bis jetzt hier gepostet habe. Das waren (oft bei den Grünen fehlende) Inhalte. Von der Drogenpolitik bis zum Demokratieverständnis.
Dass Sie schon so am Ende sind, dass sie völlig sinnentleert mit der Rassismuskeule kommen, finde ich bemerkenswert. Rassismus ist aber keine Belanglosigkeit. Deshalb verbitte ich mir diesen dummen und völlig unangebrachten Vorwurf. Ich habe Ihnen nicht den geringsten Anlass dafür gegeben. So können Sie mit Herrn Cohn-Bendit kommunizieren, von dem ich diesen Unsinn auch schon gehört habe.
Wenn ich die Aufzählung der Meinungsspektren, aus denen Sie meine Art der Stellungnahmen kennen (?), dann scheine ich ja eine weitverbreitete Meinung zu vertreten. Was denken sie sich den da über Ihren Standpunkt?
Liebe oder lieber "Will ich", mich würde interessieren, wie gegen Drogenkonsum vorgegangen werden soll? Ich meine, sicherlich gäbe es keine Drogenprobleme, wenn es keinen Drogenkonsum gäbe. Den gäbe es aber nur dann nicht, wenn es keine Drogen gäbe. Diese aber gäbe es nur dann nicht, wenn sie niemand haben wollte. Also müsste man den Menschen ihr Interesse an den Drogen nehmen. Hm. Wenn ich aber dann im letztjährigen Bericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lese, dass gerade bei jungen Menschen die beiden Hauptmotivationen zum Drogenkonsum a) Neugier und b) der Reiz des Verbotenen sind - müsste man dann nicht zumindest letzterem Anreiz durch eine staatliche Regulation anstelle staatlicher Prohibition begegnen? Hmpf. Das werden Sie sicherlich nicht wünschen. Aber dann darf ich doch gern fragen: Was macht man? Ach ja, und eine andere Frage will ich auch noch loswerden: Warum soll der Staat eigentlich gegen Drogenkonsum vorgehen? Weil der Konsument sich in gesundheitliche Risiken begibt? Dann sollte der Konsequenz zufolge auch die Haushaltsarbeit verboten werden, denn dabei passieren bekanntlich die meisten aller Unfälle. Herzallerliebste Grüße, Darkrond
will ich (Gast) - 18. Nov, 06:56
Herzallerliebster darkrond, Sie fragen tatsächlichwarum der Staat gegen den Drogenkonsum vorgehen soll? Da wird ihnen meine Antwort "weil der Staat für die Volksgesundheit verantwortlich ist" möglicherweise nicht genügen. Oder wollten Sie mir die Möglichkeit geben, diese Tatsache explizit zu manifestieren?
Ich stimme Ihnen natürlich zu, wenn Sie meinen, dass es ohne Drogen keine Drogenprobleme gäbe. Aber Neugier und der Reiz des Verbotenen sind in keinem Fall ausreichende Rechtfertigungen und ändern am Unrechtsgehalt des Drogenkonsums gar nichts. (Würde es Ihnen passen, wenn mich der Reiz des Verbotenen triebe, Sie zu erdrosseln? Ich könnte sogar argumentieren: Sterben muss jeder. An dieser Tatsache würde ich nichts ändern. Was mir vorschwebt ist ausschließlich eine Veränderung des Zeitpunktes.)
Was man macht? Wenn man einen Drogensüchtigen erwischt, dann sperrt man ihn ein. Und zwar so, dass er während der Haft nicht an Drogen herankommt. Wenn er in Sachen Entzug kooperiert, gibt es Erleichterungen. Außerdem sind schärfere Kontrollen der "Szene" angezeigt. Der Drogenkonsum muss sein Chichi-Image verlieren und so klein und schmutzig da stehen, wie er tatsächlich ja auch ist.
lieber will ich, erstmal ein dankeschön. nachdem in den vorherigen postings die pure kritik herrschte, bringen sie nun endlich auch "butter bei die fische". das ist doch mal eine grundlage.
zunächst: wenn sie ihr ansinnen für alle potentiell suchtauslösenden dinge umsetzen wollen, die die "volksgesundheit" gefährden, also auch alkohol (42000 tote jährlich in deutschland), tabak (100000 tote) oder autos (rund 7000 tote), dann zolle ich ihrem ansinnen respekt, denn es ist konsequent. über den realitätsgehalt dieses ansinnens hingegen brauchen wir sicher nicht diskutieren.
weiterhin: ihr beispiel mit dem erdrosseln hat einen entscheidenden haken. das strafrecht hat den zweck, dass der staat einem bürger a untersagt, einen bürger b zu schädigen. beim gebrauch von drogen hingegen findet im höchstfall allerdings eine selbstschädigung statt. diese hat aber meiner rechtsauffassung im strafrecht nichts verloren.
zum dritten: ihr vorhaben der haft für alle konsumenten kann nur dann hypothetisch zu irgendeiner wirkung führen, wenn wir ein überwachungs- und bespitzelungssystem entwickeln, gegen das sich die stasi wie kinderspielzeug ausnimmt. das halte ich allerdings unter dem aspekt einer demokratie für mehr als nur bedenklich. um ihnen ein kleines bespiel zu geben: in lybien wird, wer mit einem joint erwischt wird, für fünf jahre seiner freiheit beraubt. und der lybische staat ist nun wahrlich nicht zimperlich. nun konnte ich letzen sommer ein paar tage in gaddafis staat verbringen - und es ist dort genauso einfach wie hierzulande, etwas zu kiffen aufzutreiben. mit anderen worten: ihr vorschlag hat sich in der realität als unwirksam erwiesen. mist, sowas. was machen sie nun?
und noch ein letztes: sie wollen die "volksgesundheit" schützen. das mag ein ehrenwertes anliegen sein. aber ich muss feststellen, dass sie mit ihren vorschlägen zur erreichung ihres zieles genau das gegenteil erreichen. nehmen wir mal die debatte um die heroinverschreibung. was in holland geht, ist in schweden nicht möglich. im ergebnis hat sich gezeigt, dass unter denjenigen, die von dieser droge nicht lassen können, der gesundheitszustand in holland weitaus besser ist als in schweden. von der todesrate mal zu schweigen.
deshalb fände ich es nett, wenn sie (meinetwegen unter ihrem favorisierten aspekt der "volksgesundheit") ihre vorschläge mal auf ihre reale effektivität überprüfen. vielleicht kommen dann auch sie zu dem schluss, dass die unterdrückung der konsumenten kontraproduktiv ist und eine staatliche regulation mit produkthaftung, kontrollierter warenkette, aufklärung und hilfe weit eher wenigstens eine milderung der gegenwärtigen probleme bringen können. drogenprobleme gänzlich abschaffen kann eh niemand. soviel realitätssinn setze ich auch bei ihnen mal voraus.
@ WILL ICH
Fühlst Du dich angegriffen? Dann sollte man mit dir anfangen. Als nächste wären dann jene Abhängigen dranzunehmen, die nicht mehr aufhören KÖNNEN.
@ WILL ICH
Aequo animo audienda sunt imperitorum convicia.
Non statim pusillum est, si quid maximo minus est.
Das nächste mal solltest du versuchen, 2 zusammenpassende Zeilen zu finden.
Die Tatsache bleibt und deine, diesmal wieder sinnlose, Reaktion zeigt wo die Ursachen für unsere heute bestehenden Missstände zu suchen sind, bei Menschen wie dir, die offenbar bei den Grünen eine Heimat finden.
Meine Vermutung ist, dass Sie keine Heimat haben - und deshalb die negative Aufmerksamkeit, die Sie in diesem Blog bekommen, genießen und darauf nicht verzichten können und wollen.
Es ehrt mich, dass Sie sich Gedanken über meine politische Heimat machen. Bis heute habe ich geglaubt, dass man das aus meinen Stellungnahmen herauslesen kann. Da Ihnen dies bisher offensichtlich nicht möglich war, werde ich mich künftig klarer ausdrücken.
Was Ihre negative Wahrnehmung meiner Argumente betrifft, liegt das wohl auch ein wenig an meiner Kritik an den Grünen, die Sie nicht immer entkräften können.
Klarheit
Das ist doch genau das Problem mit Ihnen: Sie kritisieren eine Partei - keine Inhalte. Weil es nämlich in Ihr Weltbild gar nicht reinpasst, dass es Parteien mit Meinungsvielfalt und differenzierten Positionen gibt.
Und was Ihre Stellungnahmen angeht: Da passen Sie in viele Parteien und Organisationen. Es interessiert mich ehrlich gesagt auch gar nicht, ob Sie ein strammer CSUler, eine rechter ÖVPler, ein linker Neonazi, ein schwuler Christ oder ein weißer Südafrikaner sind. Vielleicht sind Sie ja nicht mal ein "Er", sondern eine "Sie"? Und wenn schon - ich beurteile Sie nach den Inhalten, die Sie verbreiten. Und die verallgemeinernde, herablassende, abwertende Art, in der Sie über Menschen muslimischen Glaubens schreiben unterscheidet sich in nichts von der Art, in der Antisemiten über Menschen jüdischen Glaubens schreiben und denken - und sind deshalb rassistisch.
Dass Sie schon so am Ende sind, dass sie völlig sinnentleert mit der Rassismuskeule kommen, finde ich bemerkenswert. Rassismus ist aber keine Belanglosigkeit. Deshalb verbitte ich mir diesen dummen und völlig unangebrachten Vorwurf. Ich habe Ihnen nicht den geringsten Anlass dafür gegeben. So können Sie mit Herrn Cohn-Bendit kommunizieren, von dem ich diesen Unsinn auch schon gehört habe.
Wenn ich die Aufzählung der Meinungsspektren, aus denen Sie meine Art der Stellungnahmen kennen (?), dann scheine ich ja eine weitverbreitete Meinung zu vertreten. Was denken sie sich den da über Ihren Standpunkt?
Warum eigentlich?
Ich stimme Ihnen natürlich zu, wenn Sie meinen, dass es ohne Drogen keine Drogenprobleme gäbe. Aber Neugier und der Reiz des Verbotenen sind in keinem Fall ausreichende Rechtfertigungen und ändern am Unrechtsgehalt des Drogenkonsums gar nichts. (Würde es Ihnen passen, wenn mich der Reiz des Verbotenen triebe, Sie zu erdrosseln? Ich könnte sogar argumentieren: Sterben muss jeder. An dieser Tatsache würde ich nichts ändern. Was mir vorschwebt ist ausschließlich eine Veränderung des Zeitpunktes.)
Was man macht? Wenn man einen Drogensüchtigen erwischt, dann sperrt man ihn ein. Und zwar so, dass er während der Haft nicht an Drogen herankommt. Wenn er in Sachen Entzug kooperiert, gibt es Erleichterungen. Außerdem sind schärfere Kontrollen der "Szene" angezeigt. Der Drogenkonsum muss sein Chichi-Image verlieren und so klein und schmutzig da stehen, wie er tatsächlich ja auch ist.
vier punkte
zunächst: wenn sie ihr ansinnen für alle potentiell suchtauslösenden dinge umsetzen wollen, die die "volksgesundheit" gefährden, also auch alkohol (42000 tote jährlich in deutschland), tabak (100000 tote) oder autos (rund 7000 tote), dann zolle ich ihrem ansinnen respekt, denn es ist konsequent. über den realitätsgehalt dieses ansinnens hingegen brauchen wir sicher nicht diskutieren.
weiterhin: ihr beispiel mit dem erdrosseln hat einen entscheidenden haken. das strafrecht hat den zweck, dass der staat einem bürger a untersagt, einen bürger b zu schädigen. beim gebrauch von drogen hingegen findet im höchstfall allerdings eine selbstschädigung statt. diese hat aber meiner rechtsauffassung im strafrecht nichts verloren.
zum dritten: ihr vorhaben der haft für alle konsumenten kann nur dann hypothetisch zu irgendeiner wirkung führen, wenn wir ein überwachungs- und bespitzelungssystem entwickeln, gegen das sich die stasi wie kinderspielzeug ausnimmt. das halte ich allerdings unter dem aspekt einer demokratie für mehr als nur bedenklich. um ihnen ein kleines bespiel zu geben: in lybien wird, wer mit einem joint erwischt wird, für fünf jahre seiner freiheit beraubt. und der lybische staat ist nun wahrlich nicht zimperlich. nun konnte ich letzen sommer ein paar tage in gaddafis staat verbringen - und es ist dort genauso einfach wie hierzulande, etwas zu kiffen aufzutreiben. mit anderen worten: ihr vorschlag hat sich in der realität als unwirksam erwiesen. mist, sowas. was machen sie nun?
und noch ein letztes: sie wollen die "volksgesundheit" schützen. das mag ein ehrenwertes anliegen sein. aber ich muss feststellen, dass sie mit ihren vorschlägen zur erreichung ihres zieles genau das gegenteil erreichen. nehmen wir mal die debatte um die heroinverschreibung. was in holland geht, ist in schweden nicht möglich. im ergebnis hat sich gezeigt, dass unter denjenigen, die von dieser droge nicht lassen können, der gesundheitszustand in holland weitaus besser ist als in schweden. von der todesrate mal zu schweigen.
deshalb fände ich es nett, wenn sie (meinetwegen unter ihrem favorisierten aspekt der "volksgesundheit") ihre vorschläge mal auf ihre reale effektivität überprüfen. vielleicht kommen dann auch sie zu dem schluss, dass die unterdrückung der konsumenten kontraproduktiv ist und eine staatliche regulation mit produkthaftung, kontrollierter warenkette, aufklärung und hilfe weit eher wenigstens eine milderung der gegenwärtigen probleme bringen können. drogenprobleme gänzlich abschaffen kann eh niemand. soviel realitätssinn setze ich auch bei ihnen mal voraus.
herzallerliebste grüße, ihr darkrond