59hj0016
Heute unbedingt die Wiederholungen von Talk of Town bei PULSTV schauen, und für alle die's nicht sehen können, nachlesen: http://derstandard.at/?id=2213492 Die ÖVP hat seit neuestem eine Pro-Life-Aktivistin auf der KandidatInenliste, die in grauslichen Flugblättern gelobt wird als Kandidatin aus dem Pro-Life Lager, "die [im Wr. Landtag] ihre Stimme für die stimmlosen ungeborenen Kinder lautstark erheben kann". Neben Sätzen wie: "Hast Du gewusst? Dass in New Orleans 2 Tage später [nach dem Hurrikan, Anm.] das 34. Jubiläum dieses Homosexuellen-Festes unter dem Namen "Südliche Dekadenz" mit über 125 000 Homos stattfinden sollte." oder "Gebet wirkt 100%ig!!! Gebet kann also auch gegen "Sünd"-Flut der Abtreibung, Schwulen-Propaganda und Gefahr der Homo-Ehe etc. aufhalten.". Tja, wie ist das mit der liberalen Stadtpartei ÖVP?
miza - 19. Okt, 00:51

Unerträglich!

Ich wiederhole mich:
Die Phrasendrescherei und Rausrederei der ÖVP ist unerträglich!
Nicht hinschauen und distanzieren, das habens drauf.
Meine Güte, ist mir schlecht davon.
Fr. Cortolezis-Schlager hat sich da nicht wesentlich unterschieden. Erst in ärgster Bedrängnis zaghafte Zugeständnisse machen kam nicht wirklich glaubwürdig.

Die beiden Anrufer heute ... naja, erinnerten mich irgendwie an Kampfposter ;-)

Ein Dialog mit Zusehern ist augenscheinlich nicht geplant, oder?

BTW, bis gestern hatte ich ja nichtmal pulstv im Senderspeicher meines TVs.
Mann braucht oft einen Anlass ;-)
Die Wiederholungen sind praktisch, ersparen mir den VCR-Stress.

will ich (anonym) - 19. Okt, 07:04

Bei den Mohammedanern finde ich die gleiche Ablehnung von "Abtreibung, Schwulen-Propaganda und Gefahr der Homo-Ehe etc.". Natürlich sind wir alle auch darüber entrüstet, aber wo kann ich das bei den Grünen lesen?

miza - 19. Okt, 09:17

Wir sprechen von Fundamentalismus!

Hier geht's um Selbstbestimmung und nicht um aufoktroyierte Fremdbestimmung oder zumindest die Haltung "wir wissen was gut für dich ist" (kam schon mal an anderer Stelle).

Die kleine Mühe einer einfachsten Internetrecherche ergibt zwei kleine Beispiele:

http://gras-kaernten.gruene.at/sommer.htm
siehe unter "Religionsfreiheit" und "Sexuelle Selbstbestimmung"

http://neubau.gruene.at/integration/artikel/lesen/2088/1715/
Im Prinzip nimmt der ganze Artikel Stellung zu islamischem Fundamentalismus.
Marko (anonym) - 19. Okt, 09:27

@Will Ibh

Ich aufgeschlossenen Teilen des Iran können Schwule und Lesben vor Gott sogar heiraten - gesehen im Weltjournal im ORF !
Marie Ringler (anonym) - 19. Okt, 09:29

@WILL ICH

Selbstbestimmung und Menschenrechte sind das höchste Gut. Punkt. Viele Religionen, die ja oft auch Instrument der "Herrschenden" und "Mächtigen" sind, schränken diese Rechte ein. Das ist immer zu verurteilen. Ob im Katholizismus, Islam oder Hinduismus um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
will ich (anonym) - 19. Okt, 10:24

Komische Ausreden für Einäugigkeit
MIZA (anonym) - 19. Okt, 18:56

Seltsames Weltbild ...

... in dem sich Einäugige ausreden müssten!
will ich (anonym) - 20. Okt, 07:02

Die Dummheiten einer Pro-Life-Aktivistin, die sich mit ihrer Kandidatur zumindestens scheinbar auf unsere gemeinsame demokratische Grundlage stellt zutrefend kritisieren und mohammedanische Verbrecher, die für ihren fundamentalistischen Schwachsinn zu jeder Gewalttat bereit sind schön und gut reden, das ist ein Spagat, zu dem nur Grüne und ein paar Rote fähig sind.

Katja Husen - 20. Okt, 12:58

Ach, Willich

Ich weiß ja nicht, was Sie für Grüne kennen, aber die müssen Sie ja wirklich schwer traumatisiert haben.
Ich kann für die deutschen Grünen nur sagen, dass die nie eine kulturelle oder religiöse Relativierung von Menschenrechten akzeptiert haben. Das wird bei den österreichischen Grünen nicht anders sein.
Meine Vermutung ist, dass sie es nicht ertragen können, wenn islamischer und christlicher Fundamentalismus als religiöse Fundamentalismen *gleich* behandelt werden, weil das Ihrem rassistischen Weltbild nicht entspricht, in dem die Moslems von allen Schlimmen immer die Allerschlimmsten sein müssen.
Das ist aber Ihr Problem - nicht das der Grünen.
will ich (anonym) - 20. Okt, 14:27

Mein ursprünglicher Text war: "Natürlich sind wir alle auch darüber (die mohamedanischen Extremisten) entrüstet, aber wo kann ich das bei den Grünen lesen?" Na, wo denn?

Es passt sehr gut zu dem Weltbild, das Sie hier zuweilen projizieren und dass Sie bei diesem Thema, das man politisch oder (sehr weit hergeholt) religiös nennen kann, mit dem Rassismus-Vorwurf antanzen.

Wie weit muss denn eine daneben sein, dass sie Religion und Rasse verwechselt?

Damit Sie nicht mehr auf Vermutungen angewiesen sind: Wenn ich etwas unerträglich finde, dann ist das eine riesengroße Klappe, aus der nur Müll kommt.

Das Problem der Grünen kann ich bei dieser Gelegenheigt auch deutlich aussprechen: Die Grünen schliefen den Verdauungstrakt der Mohammedaner rauf und runter, so gut sie nur können und wenn die lieben Musliiiime dann halbwegs etabliert sind wählen sie Schwarz.

Noch etwas. Den Unterschied zwischen einer, zugegeben, furchtbar lästigen christlichen Fundamentalistin und den Auswüchsen des mohammedanischen Terrors möchte ich Klavier spielen können.
Katja Husen - 20. Okt, 15:06

http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen

http://www.gruene-portal.de/6_kapitel.79.0.html#51

http://www.gruene-partei.de/cms/files/dokbin/51/51803.wir_haben_was_gegen_demagogen.pdf , ich empfehle bspw. Seite 10/11

Und noch etwas. Für die Angehörigen eines ermordeten Abtreibungsarztes und eines Opfers des Terrorismus des 11. September ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Ausprägungen religiös verbrämten Fundamentalismus wahrscheinlich geringer als Sie sich je vorstellen können...
will ich (anonym) - 20. Okt, 15:54

Danke für die links. Den von wikipedia sollten Sie auch einmal lesen. Die von den Grünen waren wie alles von den Grünen. Haben alle eure Programme 36 Seiten ohne Inhalt?

Ich stimme Ihnen zu, dass jedes Opfer zuerst einmal als Individuum zu sehen ist und ich behaupte auch nicht, dass ich den christlichen und mohammedanischen Terror in den USA kenne. Meine bisherigen Stellungnahmen haben sich auf Europa bezogen.
ich (anonym) - 20. Okt, 15:30

ziemlich einartig

marie du hast doch vor laufender fernsehkamera behauptet, dass die spö wien zu wenig für frauen, die einen abbruch vornehmen lassen, tut. nun frag ich mich schon, wieso die grünen gegen das wegweiserecht im gemeinderat gestimmt haben.
darüberhinaus möchte ich dich auf die situtation in oberösterreich hinweisen. dort sind die grünen in der regierung und es gibt scheinbar nur EINE stelle, wo frau einen abbruch vornehmen lassen kann.
ich weiss es ist wahlkampf, aber dein auftritt hat mir wirklich zu denken gegeben.

marie.ringler - 21. Okt, 15:40

@ICH

Die Sache mit dem Wegweiserecht ist folgendermassen: vor privaten Abtreibungsklinken in Wien werden Frauen die dort hingehen von Abtreibungsgegnern aufs Widerlichste gestört. Kriegen Plastikembryos in die Hand gedrückt und werden in einer eh schon schwierigen Situation nochmal belästigt.

Es gab bereits *vor* dem angesprochenen Beschluss im Wiener Landtag, dem die allermeisten Grünen bis auf zwei Abgeordnete nicht zugestimmt haben, die Möglichkeit Schutzzonen zu errichten, wo Demonstranten oder auch andere "Störende Menschen" von der Polizei weggewiesen werden können.

Mit dem von dir angesprochenen neuen Gesetz wurde die bestehende Gesetzeslage verschärft und zwar mit Formulierungen die aus meiner Sicht auch die Errichtung einer Schutzzone und das Verbot von Demonstrationen vor Tierversuchskliniken und Biotech-Forschungseinrichtungen u.a. erlauben würden.

Mir ist in diesem Fall einfach das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit wichtiger, denn 1. auch die bestehende Rechtslage würde das Wegweisen der radikalen Abtreibungsgegner ermöglichen und wird aus Personalmangel und Wurschtigkeit nicht getan und 2. muss es weiter möglich sein, dass z.b. NGOs gegen Tierversuche demonstrieren gehen.

Das Problem muss anders gelöst werden, nämlich mit konsequenter Möglichkeit zur Abtreibung in öffentlichen Spitälern, wo keiner mehr weiss, wer geht hier rein und mit welchem Ziel.

mehr zu kugler lang und ihrer vernetzung

kugler lang ist eine der wichtigen vernetzungsfiguren vom scheinbar harmlosen einsatz gegen die abtreibung hin zu militanten und hardlinerischen organisationen und Personen, die sich für ein generelles abtreibungsverbot stark machen.
einen überblick gibt die oben erwähnte website von feministinnen, denen das leben der geborenen und vor allem das selbstbestimmungsrecht von frauen ein großes politisches anliegen ist.

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buy xanax - 18. Mai, 03:22

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ixelarr - 23. Mai, 19:38

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