Therapie statt Strafe war eigentlich ja auch Leitlinie der Drogenpolitik in Hamburg. Bis Schill kam und Drogenpolitik mit Hilfe von CDU und FDP von einem Querschnittsthema (Gesundheit, Stadtentwicklung, Innen, Justiz) zu einem ausschließlich innenpolitischen Thema wurde.
Was mich wirklich aufregt, ist die Tatsache, dass *alle* wissen, dass niemand den Staat so viel Geld kostet, wie ein nicht versorgter Schwerstabhängiger. Alleine mit dem Geld, dass in Hamburg für die Gefängnisstrafen ausgegeben wird, die direkte Folge des Konsums sind (Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Beschaffungskriminalität etc), könnte man das Hamburger Suchthilfesystem viele Jahrzehnte lang finanzieren!

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