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Nachdem Folter ja mittlerweile auch unter 'innovative Verhörmethoden' läuft, ist es ja auch in europäischen Gesellschaften chic geworden, drüber zu philosophieren, wann Folter und Todesstrafe angemessen sind. Ich sehe Politik gerade bei diesen Themen in der Pflicht, Menschenrechte von einzelnen vor den Rachegelüsten einer anonymen Masse zu schützen. Wenn PolitikerInnen allein der Mehrheit und ihren Wünschen verpflichtet wären, dann braucht's keine Demokratie. Todesstrafe, Folter, Selbst- und Lynchjustiz, das Recht des Stärkeren und 'gesundes Volksempfinden' gibt's auch in Diktaturen...

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