Also, mir geht's da eher wie Florestan. Wenn die Motive die öffentliche Aufmerksamkeit auf die österreichische Präsidentschaft lenken sollen, ist das Resultat eher peinlich. Bei der Debatte hofft man doch, dass Schüssel nicht plant, "wichtige Diskussionen" anzustoßen. Wichtigen Gedanken haben Visualisierungen als Alt-Herren-Phantasien nämlich selten bis nie gut getan. Wer sich sowas dann auch noch als voll hippe Provokation verkaufen lässt, hält Sprühsahne wahrscheinlich auch für den ultimativen Kick im Schlafzimmer. Darüber, wo die Grenze zwischen bezahlter Auftragsarbeit in der Werbung einerseits und Kunst andererseits langläuft (und ob es diese Grenze überhaupt gibt) würde ich gerne nach Deinem Urlaub noch mal diskutieren.


