
Hallo Marie! In der taz heute ist ein Interview mit Harald Schmidt, zu dem mich Deine Meinung interessieren würde. Tenor: er äußert sich zum Islam nicht, weil ihm das zu gefährlich ist. Und wer sich in Gefahr begibt, kommt halt drin um. Ein Plädoyer für's Raushalten, Abschalten, Hinnehmen. Für neue deutsche Häuslichkeit. Also nicht wirklich für das, was mir wichtig ist. Auch wenn ich nicht weiß, ob ich das Zeug zu einer Sophie Scholl gehabt hätte (eher nicht), so hoffe ich doch, dass ich auch kein Filbiger oder glühendes BDM-Mädel gewesen wäre. Arrogantes Gutmenschentum aus bequemer Nachkriegsperspektive? Oder muss man nicht im Guten schon das "Was wäre wenn" gedanklich durchspielen, um die eigenen Haltungen zu prüfen?


