Bei uns kocht ja seit einiger Zeit die Debatte um Einbürgerungstests hoch. Die meisten Menschen, die jetzt den Mund aufmachen (und dazu gehören auch viele PolitikerInnen) verstehen allerdings nicht mal den Unterschied zwischen Zuwanderung und Einbürgerung. Da die Hürden in Deutschland für eine Einbürgerung jetzt schon ziemlich hoch sind, ist ein irgendwie gearteter Gesinnungs- oder Wissenstest reichlich überflüssig. Unter http://www.ftd.de/politik/deutschland/56873.html?nv=wt kann man anhand ausgewählter Fragen nachprüfen, ob Schule und Elternhaus einen guten Job bei der Vermittlung der Allgemeinbildung gemacht haben oder ob man besser seinen Pass abgibt. Meine Vermutung: Wenn 3% der Bevölkerung alle Fragen richtig beantworten, wäre das schon viel...
armando (anonym) - 23. Mrz, 09:31

"Bestanden!

Ein paar Wissenslücken gibt es noch - aber es soll ja nicht heißen, die Deutschen seien kleinkariert. Sie haben sich den deutschen Pass verdient, allerdings mit einer winzigen Bedingung: Sie müssen bei der Fußball-WM die deutsche Nationalmannschaft lautstark anfeuern."
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Danke und versprochen, wen sollte ich denn sonst anfeuern. Wird mir der Pass zugeschickt? Und wo kann ich mein Arbeitslosengeld (die korrekte Bezeichnung wurde zu meiner nachträglichen Überaschung nicht abgefragt) abholen?

Mich ÖSI hat verwundert, dass ihr gegenüber den einwanderungswütigen Türken relativ ausführlich die N.S.D.A.P. behandelt habt. Fast schon, als wäret ihr ja doch ein bisserl stolz darauf. Oder wollt ihr die Neuen einschüchtern?

Dann der entbehrliche Hinweis, dass Ludwig van Beethoven ein Deutscher gewesen wäre. Lächerlich. Der gehört uns. Dafür habt ihr den Adi bekommen.

Jedenfalls muss man ja gar nicht ALLE Fragen richtig beantworten. Letzten Endes geht es nur darum, ob einer, der mit der Staatsbürgerschaft alle Rechte und angeblich auch alle Pflichten übernehmen möchte, bereit und in der Lage ist, eine Vorlage, in der alle Antworten stehen, soweit durchzuarbeiten, dass er anschließend ein paar Fragen beantworten kann. Das finde ich zumutbar.

Unzumutbar (für die ganze EU) finde ich, dass immer noch eingebürgert wird, bei 32 Millionen Arbeitslosen in der EU.

Unzumutbar finde ich das ganze Gefasel über 10 Millionen neue Arbeitsplätze, ohne den leisesten Hinweis was die tun sollen/dürfen.

Längst fällig ist hingegen eine Abstimmung der Zahl der anwesenden Arbeitskräfte mit der verfügbaren Arbeit. Da traut sich aber keiner ran.

Dabei ist eines auf jeden Fall sicher: wir können uns vor einer Lösung nicht drücken.

Die neoliberale Wirtschaftspolitik sägt den Ast ab, auf dem wir alle sitzen. Das meine ich EU-weit.

Deshalb sollten wir heute beginnen, wenigstens NACHZUDENKEN, was ja derzeit ein echtes Tabu zu sein scheint. Aber, je länger wir warten, desto schwieriger wird es, erforderliche Härten human auszugleichen, denn "aussitzen" können wir die kommenden Schwierugkeiten sicherlich nicht.

colinia (anonym) - 24. Mrz, 01:03

Polemik

Das muss einfach mal gesagt werden: Du bist zu polemisch um ernst genommen zu werden.
Sebastian (anonym) - 24. Mai, 07:48

@ Colina:
Sätze wie
"Dabei ist eines auf jeden Fall sicher: wir können uns vor einer Lösung nicht drücken." und
"Aber, je länger wir warten, desto schwieriger wird es, erforderliche Härten human auszugleichen, denn "aussitzen" können wir die kommenden Schwierugkeiten sicherlich nicht."
kannst du nicht ernst nehmen?

Das solltest du aber!

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ixelarr - 23. Mai, 19:38

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Hi, visit pls: ixelarr site [weiter]

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