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NRW hat sonst keine Probleme. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ein neues Schulgesetz vorschreibt, die "Ehrfurcht vor Gott" zu einem Erziehungsziel zu machen. Und das in einem immer weiter pluralisierten und säkularisierten Land! Als nicht-christliches und/oder nicht-gläubiges Elternteil würde ich mir diesen missionarischen Eingriff in mein Erziehungsrecht verbitten. Aber es scheint wieder en vogue zu sein, Religiosität als Allheilmittel gegen die Probleme der modernen Gesellschaft zu beschwören.

schwierige Welt verlangt nach einfachen Lösungen

Je schwieriger und unüberschaubarer die Welt wird, desto mehr suchen Menschen einfache Antworten und Lösungen. Religion ist eine einfache Antwort. Auch wenn die Bibel ein fetter Schmöcker ist, so ist es doch einfacher sie auswendig zu lernen, als die reale Welt tatsächlich zu verstehen. Die Bibel bzw. Religion im allgemeinen will die ganze Welt erklären. Und dafür ist die heilige Schrift doch noch ein überschaubares Werk.
Es spielen sich gerade extrem gefährliche Vorgänge ab, die die Trennung von Kirche und Staat untergraben wollen. Offensichtlich, dass es in der westlichen Welt in den USA am weitesten damit ist, aber auch bei uns in Österreich tut die konservative Regierung dem säkulären Staat nicht gut.

.C. (anonym) - 28. Apr, 18:07

Kreationisten auf dem Vormarsch

Ich liebe die Kreationisten, die bringen wieder richtig Schwung in die eingeschlafenen Religionsdiskussionen. Dank diesen gibt es wunderbare Gegenbewegungen, die sämtliche Religionen kritisch betrachten.

Ich persönlich bin bekennender Pastafari und huldige nur noch dem "fliegenden Spaghettimonster"
Gerne unterhalte ich mich mit Anhängern des "unsichtbaren rosafarbenen Einhorns"

Natürlich ist es eine gemeine Unterstellung den Verantwortlichen in NRW Kreationismus anzudichten, aber irgendwie passen solche Entscheidungen ganz gut ins Bild.

Werden atheistische Schullehrer und Uniprofessoren nun konsequenterweise auch bald von der Lehre suspendiert?

Beerin (anonym) - 10. Mai, 23:52

Ehrfurcht vor Gott lehren??? Diese Entwicklung in NRW ist mir in meiner Examensvorbereitung entgangen... Welchen gott denn??? Den christlichen? den muslimischen? den jüdischen? Buddha? die 30000 vedischen Götter? Jupiter Optimus Maximus? Poseidon? Ich hoffe die göttliche Vielfalt bleibt erhalten!
Wie wärs mit Unterricht in den - sagen wir 10 - häufigsten Religionen der Welt, dafür kann man ja beruhigt Fächer wie Deutsch, Sozialkunde, Mathe Kunst oder Musik ausfallen lassen. ;-)
Zurück in die Unbildung breiter Bevölkerungsschichten - haupsache alle sind schön gottesfürchtig. Zurück ins Mittelalter!!

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ixelarr - 23. Mai, 19:38

ixelarr

Hi, visit pls: ixelarr site [weiter]

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