
Der aktuelle SPIEGEL ist ein perfektes Beispiel für die deutsche Doppelbödigkeit: Ein Artikel gegen von der Leyen und Elterngeld und Vätermonate. Vier Seiten später ein gut recherchierter Artikel zu den Gründen für die deutsche "Frauen-Falle". Mit dreijähriger Elternzeit und Ehegattensplitting, mit Steuerklasse V und Kindergeld werden Mütter von der Erwerbsarbeit abgehalten. Trotzdem regen sich die männlichen Journalisten fast alle über die sogenannten Väter-Monate als unzulässige Einmischung in Familien auf. Weil's jetzt mal um sie geht. Dazu passt auch die Umfrage: 42% der Männer glauben, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind - aber 72% der Frauen glauben, dass das nicht stimmt. Woran das wohl liegt?


