Die BAWAG Affäre und die Beteiligung des ÖGB an dubiosen Karibik-Spekulationen mit dramatischen Verlusten ist tatsächlich *das* bestimmende innenpolitische Thema. Die Wirtschaft feiert vrdergründig nicht, dazu sind sie zu intelligent, und auch die ÖVP versucht geschickt daraus Kapital zu schlagen. Das große Problem: die Gewerkschaften waren schon davor einigermasen marod und zukunftsunfähig und haben viel zu lange gemeint mit Antworten der 80er Jahre auf die Welt von 2006 reagieren zu können. Da ist dieser Quasi-Zusammenbruch fast eine Chance. Nur die neuen Alten an der Spitze zeigen nicht wirklich ernsthafte Reformbereitschaft, sondern machen weiter wie bisher ("zu wenig Frauen?" "Wir haben doch eh welche..."; "keine innere Demokratie?" - "wir sind doch in einer Krise und da brauchts Kontinuität"...) traurig, traurig.
Dramatisch ist das Ganze natürlich vor allem für die SPÖ die mit dem ÖBG symbiotisch verbunden ist. Und mit dem Skandal endgültig als jene darstehen, die nicht wirtschaften können. Für die kommenden Nationalratswahlen wird das sicherlich Auswirkungen haben.
Dramatisch ist das Ganze natürlich vor allem für die SPÖ die mit dem ÖBG symbiotisch verbunden ist. Und mit dem Skandal endgültig als jene darstehen, die nicht wirtschaften können. Für die kommenden Nationalratswahlen wird das sicherlich Auswirkungen haben.


