null
Nach der Sommerpause ist mir mal wieder ein Thema untergekommen, dass Österreich bewegt - und in Deutschland bloß zufällig noch nicht zum Skandal geworden ist. Schüssel wusste nichts vom Pflegekräftemangel und dem Problem, dass zunehmend Frauen aus Osteuropa illegal in Österreich pflegen. Nun ist zu lesen, dass auch hochrangige und gut verdienende Politiker Familienmitglieder illegal haben pflegen lassen. Und so fällt Licht auf ein Problem, das bisher als privat galt: häusliche Pflege kann oft nicht mehr von Angehörigen erbracht werden. Aus Mangel an bezahlbaren Pflegekräften und stationären Plätzen werden dann osteuropäische Frauen zur 24/7-Pflege für 1000 Euro angestellt, z.B. zur Dementenpflege. Die Illegalität führt also zu niedrigen Löhnen und unmenschlichen Arbeitszeiten. Aber eine Lösung ist schwierig zu finden: was kann man alles legalisieren? Wie verhindert man, dass die Zuweisung von Pflegeverantwortung einfach von österreichischen und deutschen Frauen auf Migrantinnen geschoben wird - unter tatkräftiger Unterstützung der Männer, die sich erst recht nicht verantwortlich fühlen? Zumal Professionalisierung bei uns anders als in Skandinavien als "abschieben" oder "Entledigung von familiären Pflichten" gilt. Und deshalb bleibt die Pflege eben wieder an Frauen hängen. Wenigstens scheinen Eure Männer langsam aufzuwachen.

Name

Url

Meine Eingaben merken?

Titel:

Text:


JCaptcha - du musst dieses Bild lesen können, um das Formular abschicken zu können
Neues Bild

 

icon Login

Du bist nicht angemeldet.

icon Topics

icon Suche

 

icon Credits


xml version of this page

twoday.net