JamaikableibtTheorie

Die Entscheidung über die Ampel ist ja nicht bei den Grünen gefallen, sondern bei der FDP. Westerwelle selber hat ja den Parteitagsbeschluss herbeigeführt, der eine Ampel eindeutig ausschließt. Die Gespräche zwischen der CDU/CSU und den Grünen sind ja übrigens nicht alleine an den Grünen gescheitert, sondern genauso sehr an der Arroganz der anderen, die uns nämlich nur als Mehrheitsbeschaffer brauchten, aber nicht mal in der Lage waren zu erkennen, dass sie in Deutschland für ihre Politik keine parlamentarische Mehrheit haben. Angesichts dessen finde ich eine Große Koalition nicht zu schlimm. Sollen die beiden "Sieger" der Wahl doch sehen, ob sie's besser hinkriegen. In spätestens vier Jahren gibt's dann vielleicht klarere Ergebnisse.
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Gerade krieg ich einen Newsflash rein: "Vorerst keine weiteren Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und den Grünen. Die Gegensätze seien zu groß, so CSU-Chef Stoiber." Damit bleibt Jamaika also Theorie. Nur wie gehts jetzt weiter? Bleibt die FDP bei ihrem Standpunkt "mit den Grünen nicht"? Ehrlich gesagt, aber vielleicht kenn ich das FDP Programm nicht gut genug, aber was sind die unüberbrückbaren Unterschiede, die nicht mal ein Verhandeln möglich machen? Mein Bild der FDP ist das einer gesellschaftsliberalen, aber auch stark wirtschaftsliberal geprägten Partei, die den Wohlfahrtsstaat nicht besonders schützenswert findet. Also gesellschaftspolitisch nicht so weit entfernt? Wirtschaftspolitisch vermutlich aber doch sehr fern. Sind das nicht mehr Gemeinsamkeiten als mit der CDU/CSU? Und nicht dass ich Guidos Spasspartei besonders sympathisch finde, aber wär eine Ampel nicht immer noch besser als eine große Koalition?

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